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Herzlich willkomen in Messelhausen. Auf den folgenden Seiten werde ich versuchen alles online zu stellen, was Messelhausen so ausmacht. Falls die ein oder andere Info über Vereine nicht ganz vollständig sind, bitte ich dies zu entschuldigen. Sollten dennoch Fragen auftauchen, so beantworte ich diese gerne. Unter der Rubrik -Kontakt- bitte jeweils Grund angeben sonst Müll. Doch nun viel Spass beim stöbern -Euer Ralf "Libie" Liebenstein
Stadt: Lauda-Königshofen Kennzeichen : TBB
Regierungsbezirk: Stuttgart
Einwohnerzahl Lauda-Königshofen (31.12.07): 15.064
Einwohner Messelhausen: 344 - Markungsfläche: 816 ha
Ortsvorsteher: Alfred Sack Löhlein 1
Maria Fiedler Hofstetten, Rudolf Hofmann (Messelhausen), Karola Kuhn (Hof Marstadt), Dorothee Walter (Hofstetten)
Geographische Lage: 49° 57´N, 09°78´O
303 ü. NN
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Messelhausen in Geschichte und Gegenwart
Der Ort Messelhausen liegt auf dem fränkischen Hochland, das vom Main und Tauber umschlossen wird,
an der Ostgrenze des östlichsten badischen Kreises Tauberbischofsheim. In unmittelbarer Nähe befindet sich
das "Dreiländereck" Baden — Württemberg — Bayern.
Die heutige Gemeinde setzt sich aus drei von einander getrennten, je in sich geschlossenen Siedlungsgruppen
zusammen:
Aus dem Dorf Messelbausen, dem eine halbe Stunde Fußmarsch westlich entfernten Weiler Hofstetten und
dem Hof Marstadt, der eine Viertelstunde südöstlich vom Dorfe liegt.. Der Hauptort Messelhausen verbirgt sich
anmutig in einer flachen Mulde, links und rechts von Wald umsäumt. Die Siedlungen selbst schmiegen sich
kranzförmig um den ca. 8 Hektar großen herrschafltichen Park herum, aus dem zahlreich
mächtige Ahornbäume, Edeltannen, Linden, Kastanien und Akazien emporsteigen und das ziegelrote Dach des
langgestreckten alten Schloßbaues gar freundlich hervorblickt. Allenthalben zwischen den Häusern drängen sich
Gras- und Pflanzengärten mit grünem Baumschmuck hindurch, alles überragt und beherrscht von der auf dem
höchsten Punkt des Dorfes gelegenen stattlichen Kirche mit dem schlanken Schieferturm.
Die Menschen sind nach der Art der Ostfranken. Sie sind fleißig und sparsam; Arbeit gehört ihnen zu des Lebens
Würze. Geistig sind sie reg- und strebsam. Ihre Gemütsart ist heiter und voll Teilnahme am Lebensgang des
Nebenmenschen. In bekannten Kreisen gesprächig und mitteilsam, sind sie gegen Fremde leicht mißtrauisch und
gegen Höhergestellte zurückhaltend und wenig redselig. Wer aber einmal ihr Vertrauen gewonnen hat, herrscht mit
Leichtigkeit über sie. Am Hergebrachten hängen sie zähe fest. ,,Es it ma Letti sou gwe“ oder ,,sou hot‘s scho mei
Vatter gmacht“, das sind ihnen einstweilen Gründe genug, um es auch ferner so zu machen. Den als nützlich
erkannten Neuerungen sind sie gleichwohl keineswegs abhold.
Bei Messelhausen beginnt der Gau, ein fruchtbares Ackerbaugebiet. Untere Keuperschichten, verwitteter oberer
Muschelkalk und starke Anflüge von Lehm und Löß ergeben einen sehr guten Boden. Das Klima ist etwas rauher als
im nahen Taubergrund, die Vegetation durchweg 8 bis 10 Tage hinter diesem zurück. Roggen und Weizen, Gerste und
Hafer gedeihen gleich vorzüglich, nicht minder die verschiedenen Kleearten, sowie Kartoffeln und Zuckerrüben.
Für die Besiedlung ist die Bodenbeschaffenheit von ausschlaggebender Bedeutung, besonders für die früheren Siedler
unserer Gegend mit ihren primitiven Geräten. So ist es nicht verwunderlich, daß in Messelhausen und in den
Nachbarorten mit gleichen Bodenverhältnissen sich die ersten Bewohner unserer näheren und weiteren Heimat
niederließen, da sie auf einen fruchtbaren und leicht zu bearbeitenden Boden angewiesen waren.

(Bild privat 20.04.08)
Wessen Stammes und welcher Herkunft die Menschen waren, die zuerst nach der Eiszeit unsere Gegend besiedelten, wissen
wir nicht. Sprachforscher nehmen an, daß die Kelten oder Gallier die ersten bekannten Bewohner waren. Wahrscheinlich
etwas später wanderten die ihnen stammverwandten Germanen ein. Es folgte die große Auseinandersetzung zwischen
Römern und Germanen. Der Limes, diese großartige Verschanzung schirmte das von den Römern eroberte Zehntland gegen
die nördlich und östlich davon wohnenden Germanen ab. Die Taubergegend gehörte also nicht zu dem im Besitze der
Römer befindlichen Zehntland, sie lag vielmehr im freien Germanien. Seit dem Anfang des 3. Jahrhunderts setzte die große
Völkerwanderung em. Und da waren es hauptsächlich Alemanen, die durch kriegerische Einfälle und, friedliche
Einwanderung die Gegenden um Tauber und Main zu einem Schmelztiegel verschiedener Volkerstamme machten. Später
mußten die Alemanen den Franken weichen. Diese setzten sich nun in die Alemanenhöfe, wuchsen mit den
zurückgebliebenen thüringischen und alemanischen Gemeinden nach und nach in Sitten, Gebräuchen und Gesetzen zu
einem Stamme zusammen. Der Main wurde ein fränkischer Fluß, sein Mittelpunkt war Würzburg.
Wann und wie nun in diesem Völkergewirre die ersten Siedlungen auf der Gemarkung Messelhausen entstanden sind, ist in
das Dunkel geschichtlicher Vergessenheit gehüllt. Keine Inschrift und kein Buch gibt uns Kunde davon, in keinem Liede
wird es uns gesungen. Und doch wissen wir, daß vor der Entstehung der heutigen, schon lange vorher andere
Niederlassungen hier bestanden haben. Den Beweis haben wir in den überaus zahlreichen vorgeschichtlichen Funden und
prähistorischen Grabhügeln im Jungholz. Aus der Zeit der Bandkeramiker oder Donauleute (3000 —1800 v. Chr.) wurden
auf unserer Gemarkung Topfscherben, ferner Steinbeile, Steinmesser und Mahlsteine gefunden. Bei der im Jahre 1949
durchgeführten Plangrabung stieß man bei Marstadt auf Reste aus der Rössenerkultur, (2000 — 1800 v. Chr.) die stark
variierte Stichverzierungen, strichgefüllte Winkelbänder und ähnliche Zierelemente aufweisen; hierbei wurden drei
Feuerstellen mit geschwärzten Steinplatten freigegelegt, eine dreieckige Pfeilspitze aus Feuerstein, Reste eines Hirschgeweihes
und Knochen von Haus- und Jagdtieren gefunden. Bei der Freilegung eines Hügel- oder Hünengrabes 1903 im Jungholz
stieß man auf Reste von vier Bestattungen, fand zwei kleine Steinbeile mit schnurähnlichen Verzierungen
(Zeit der Schnurkeramiker 2000 — 1500 v. Chr.). Zahlreich sind auch die Funde aus der späteren Hallstattzeit
(850 — 450 v. Chr.).
Das heutige Messelhausen mit Marstadt und Hofstetten sind wohl erst in der Zeit der
Franken neu angelegt worden. Bei diesem Zeitpunkt ist die Vergangenheit unseres
Heimatdorfes nur im Zusammenhang mit der Geschichte der weiteren
Heimat zu verfolgen. Lichter wird die Vergangenheit erst seit der Zeit, in der die
rkunden zu reden beginnen. Der Name des Dorfes Messelhausen erscheint erstmals in
einer Urkunde von 1378 als Messelhusen, 1830 als Mystilhausen, 1401 als Mestelhusen,
später als Messelhausen. Er ist gebildet durch die Zusammensetzung des Eigennamens
Massilo mit dem Worte hausen und bezeichnet also den Ort, wo die Leute des Massilo
hausen, wo das Haus des Massilo steht. — Der Hof Marstadt erscheint bereits im Jahre 1058 urkundlich als “Morstat“ und
bedeutet wahrscheinlich Niederlassung, Stätte am Moor. — Das heutige Hofstetten findet erstmals als “Villa Hovestetten“
Stätte, wo die Höfe stehen — Erwähnung im Jahre 1232.
Vermutlich gehörte Messelhausen zuerst den Edelherren von Zimmern und Luden (Lauda), deren Burg in Zimmern bei der
Abzweigung der Straße Messelhausen — Vilchband stand. Schon 1207 gingen Schloß und Ort an die Grafen von
Hohenlohe über. Im 14. Jahrhundert finden wir Messelhausen in den Händen eines ritterlichen Geschlechts, der Mertein
von Mergentheim, die es 1401 an die Stadt Rothenburg o. T. für 1430 Gulden verkauften;
Über das ritterliche Geschlecht der von Thüngen fiel Messelhausen an Christoph Zobel von Giebelstadt zu Guttenberg,
1538 übernahm Stephan Zobel von Giebclstadt zu Darstadt den gesamten Besitz. Die Freiherrn von Zobel blieben nun die
Grundherren, bis 1807 Messelhausen unter badische Landeshoheit geriet.
Da die Freiherrn von Zobel über 450 Jahre hier lebten, die Geschichte und Geschicke Messelhausens eng mit diesem
Adelsgeschlecht verknüpft sind, müssen wir auf ihre Familiengeschichte kurz eingehen.

Die Zobel gehören zu den ältesten Rittergeschlechtern in Franken. Bereits 948 werden
ihre Namen in alten, vergilbten Turnier und Adelsbüchern genannt. Stephan Zobel, der
1538 nach Messelhausen kam, war Rat und Amtmann zu Arnstein.Er vermählte sich
mit Cordula Echter von Mespelbrunn, einer Schwester des bekannten Fürstbischofs
Julius Echter zu Würzburg, der unseren künstlerisch wertvollen Apostelaltar gestiftet hat.
(1596) Viele Angehörige der Familie von Zobel liegen in unserer Kirche begraben, die sie
erbauen ließen (Stephan von Zobel 1595). Johann Franz v. Zobel fand seine letzte
Ruhestätte auf der linken Seite des Schiffes unter einem schönen Epitaph. Er baute 1699 das von den Franzosen zerstörte Schloß wieder auf und stiftete infolge eines Gelübdes den jetzigen Hochaltar unserer
Kirche, der die Enthauptung Johannes des Täufers darstellt. Ab 1864 wurden die Zobel in ihrer Familiengruft im Friedhof
beigesetzt. Als letzte Sprossen aus dem Geschlecht der Zobel lebten und starben in Messelhausen Baron Edwin, Baron
Alfred, Freiin Maria Luise von Zobel, Freiherr Rudolf von Zobel lebte in Bad Pyrmont und starb erst 1961. Mit ihm schloß
sich die Grabplatte der Familiengruft zum letzten Mal. Vieles wäre noch über das Schloß, seine Entstehung und sein
Schicksal im Bauernkrieg, im Dreißigjährigen Krieg, in den Franzosenkriegen und im 2. Weltkrieg zu berichten. Ebenso
könnte man über die herrliche Dorfkirche mit ihren wertvollen Kunstdenkmälern aus der Zeit der Renaissance und des
Barock ein Büchlein schreiben. Solches Beginnen würde aber den Rahmen einer Festschrift sprengen. — In den Jahren nach
dem ersten Weltkrieg kam es zum Verkauf des Zobeischen Besitztums. Die kath. Kirchenschaffnei Freiburg i. Br. kaufte die
Messelhäuser Liegenschaften auf. Aus diesen Gütern erwarb 1932 die deutsche Augustinerprovinz das Schloß, dazu den
Park und Obstgarten, um hier ein neues Kloster erstehen zu lassen. Das Haus ist geschmackvoll eingerichtet, für Exerzitien,
Tagungen und Erholung uut geeignet.
Messelhausen zeigt das ausgeprägte Bild einer grundherrlichen Siedlung.
Das war einst Ursprung und Mittelpunkt des Dorfes. Obwohl Messelhausen auf dem
Lande liegt, stellt es kein reines Bauerndorf dar. Es hat seine Struktur, nicht nur
äußerlich durch Aufgliederung in drei Ortsteile, sondern auch im Innern durch die
soziale Zusammensetzung. Der Hof Marstadt ist rein bäuerlich; auch im Weiler
Hofstetten überwiegt noch die Landwirtschaft. In Messelhausen selbst ist die
Zahl der nur auf Landwirtschaft eingestellten Betriebe verhältnismäßig gering.
Es handelt sich um 8 bis 10 größere Bauern.
Dazu ist noch der Gutshof mit seinen 110 ha zu rechnen. Den Großteil der Bevölkerung stellen jedoch die Arbeiter, die
nebenher mustergültig ihren Garten bebauen, ihr Geflügel und ihr Schlachtschwein halten. Viele Personen gehen nach
auswärts zur Arbeit, größtenteils in die umliegenden Städtchen und Städte wie Würzburg, Bad Mergentheim, Lauda; manche
auch in die Steinindustrie an den Orten der Bahnstrecke Lauda—Würzburg. Nach Kriegsende kamen in unser Dorf viele
Flüchtlinge, die hauptsächlich aus Ungarn, CSR und den Gebieten östlich der Oder-Neiße Linie Stammen. Viele von ihnen
haben inzwischen Messelhausen wieder verlassen, einige haben sich hier seßhaft gemacht und ein Häuschen erstellt.
Der Krieg zog oftmals verheerend über die dörflichen Gefilde. Auch diese schlimmen Zeiten gingen dank des Fleißes und
Arbeitseifers der Einwohnerschaft vorüber. Dieser Blick in die Vergangenheit mag uns trösten und erkennen lassen, daß die
Last der vergangenen Zeiten schon von anderen getragen werden mußten und getragen wurde. Es mag uns auch voll
Hoffnung für unseren Ort sein lassen, der allen Stürmen der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung zum Trotz
sein Leben und Streben bewahrt hat.

(Bild privat 20.04.08)
Die Freiwillige Feuerwehr lädt zum 100 jährigen Gründungsfest ein und verbindet
zugleich die Absicht, dieses Fest zu einem echten Heimattreffen werden zu lassen. Diese
geschichtlichen Ausführungen mögen dazu dienen, das geschichtliche Interesse an der
Heimat zu wecken und die Liebe zu ihr zu stärken und zu erhalten. Ein schönes und
teures Fleckchen Erde dürfen wir unsere Heimat nennen. Ist auch die Geschichte unseres
Heimatdorfes nicht weltbewegend, so bewegt sie doch unser Herz. Seine vergangenen
Menschen und seine vergangenen Dinge sprechen uns an, weil sie mit uns in
Verbindung stehen, weil sie zu uns gehören, gleichsam ein Stück von uns sind.
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Wandern wir über Marbach durch den Marbacher Graben, vorbei an Hofstetten zur Höhe 316, dann liegt,
in einer Lößmulde eingebettet, zwischen Wald und fruchtbaren Fluren einer unserer schönsten Stadtteile,
das Dorf Messelhausen.
Forstwart Joh. Lutz schrieb dazu: "Messelhausen gehört mit Oberbalbach, Vilchband, Poppenhausen und
Krensheim zu jenen Gemeinden, die seit der Jungsteinzeit ununterbrochen besiedelt waren. So trift man am
Marstadter See auf Spuren der Donauleute, ebenso an den Brennofenäckern, an der Straße nach Kützbrunn,
Michelsberger und Rössener Kulturen zwischen See und Hof-Marstadt; dazwischen vereinzelt Urnenfelder,
hallstatt- und bronzezeitliche Kulturen am Marstadter Grund und westlich der Straße von Marstadt nach
Messelhausen. Auch La-Téne wird in den Brechäckern gefunden, Gräber der Hallstattzeit an der
Gemarkungsgrenze zwischen Messelhausen und Oberbalbach. Die Leute der La-Téne-Zeit waren Kelten,
die von den Germanen verdrängt wurden. Auf die Alemannen folgten die Franken."
In einer Wertheimer Urkunde wird 1378 ein Contz Mertin von Messelhusen, Edelknecht, erwähnt. Messelhausen
gehörte zuerst den Herren von Luden, dann den Hohenlohe. Diese verkauften es an die Stadt Rothenburg. 1403
belehnte Bischof Johann I. von Würzburg die Herren von Zobel mit dem Dorfe. Die Zobel hatten auch in Lauda
großen Besitz, so den Zobelhof, den Hansenwasen und das Burglehen in Oberlauda. Bischof Melchior von Zobel
hat Lauda nach dem Bauernkrieg 1528 wieder von der Leibeigenschaft befreit. Schweres hat Messelhausen
erduldet, als die Franzosen 1688 im Pfälzischen Erbfolgekrieg fast das ganze Dorf niederbrannten.
Es blieben nur die Kirche, der Pfarrhof, die alte Vogtei, das Jägerhaus, die Ziegelhütte, die Zehntscheuer, das
Hirtenhaus und einige Bauernhäuser erhalten.
Auch im II. Weltkrieg war Messelhausen im Zusammenhang mit der Verteidigung des Turmberges in Königshofen
hart umkämpft. Die Amerikaner versuchten, von Zimmern her durch Flankenangriffe die Deutschen aus ihren
Stellungen zu werfen. An der Waldecke der Höhe 316 hielt ein junger Ritterkreuzträger mit einer Handvoll Leuten
aus einem Straßendol heraus die amerikanischen Panzer tagelang auf. Das Dorf aber litt dabei schwer.
Georg Zehnter. ein geistreicher Landwirt, ein Neffe des Landgerichtspräsidenten Dr. Johann Zehnter, der die
wertvolle Geschichte seiner Heimat geschrieben hat, wurde im eigenen Haus durch die Küchentüre erschossen.
Nobelpreisträger Prof. Dr. Philipp Lenard. der mit dem Heidelberger Max-Planck-Institut nach Messelhausen
evakuiert worden war, starb dort 1947 und liegt im Friedhof des Dorfes begraben.
Das jetzige Schloß wurde in den Jahren 1740-1743 errichtet und erinnert mit seinen Stukkaturen an die große Zeit
Balthasar Neumanns. Heute dient es dem Augustinerorden in Würzburg als Kloster. Die St. Burkarduskirche ließ
Stephan von Zobel-Giebelstadt, 1595 erbauen. Auch die Altäre sind eine Zobel'sche Stiftung; der Hochaltar und
die Kanzel sind Arbeiten der Bildhauer Ziegler.
Mit seiner Höhenluft, den herrlichen Waldungen, dem schönen Marstadter See und der geschichtsträchtigen
Gemarkung könnte Messelhausen zum Gegenstück von Heckfeld im Osten unserer Stadt werden.
Das Dorf sollte mit seiner ganzen Umgebung unter Landschaftsschutz gestellt werden.
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